Ein Fahrverbot

bedeutet – im Gegensatz zum Entzug der Fahrerlaubnis , eine zeitlich begrenzte Entziehung des

Führerscheins. Hier darf der Betroffene für eine bestimmte Zeit kein Fahrzeug führen (max. 3 Monate).

Der Führerschein muss für die Dauer des Fahrverbots bei der Bußgeldstelle abgegeben werden. Mit

dem Ende des Fahrverbots erhält der Betroffene seinen Führerschein wieder zurück.

Sind Sie auf den Führerschein beruflich angewiesen , dann hat das Fahrverbot für Sie meist

schwerwiegende Konsequenzen. Schwerwiegende Konsequenzen bestehen jedoch noch nicht für

denjenigen, der sein Auto lediglich benötigt, um zur Arbeitsstelle zu gelangen, sofern öffentliche

Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.

Nur wenn existentielle Nöte die Folge des Fahrverbots werden, beispielsweise bei einem

Berufskraftfahrer, bei denen das Bestehen der Fahrerlaubnis Grundlage für seine berufliche Tätigkeit

ist, ist von einem Härtefall auszugehen.

Es sind jedoch auch andere Fälle denkbar, bei welchen ein Fahrverbot einen Härtefall darstellt. Hier

kann der Anwalt mit an der Rechtsprechung orientierten Argumentation ein Regelfahrverbot

verhindern wobei an deren Stelle dann eine Erhöhung des Bußgeldes tritt. Wir prüfen, ob die

Voraussetzungen bei Ihnen vorliegen. Senden Sie uns einfach einen EMail !

Verstöße mit Fahrverbot

Bußgeldtatbestand

Regelsatz in Euro

Punkte

Fahrverbot in Monaten

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts 31-40 km/h

160

2

1

Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts 41-50 km/h

160

2

1

Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze

500

2

1

Fahren unter Drogeneinfluss

500

2

1

Rotlichtverstoß (Rotlicht länger als eine Sekunde)

200

2

1

Gegen Sie wird wegen Unfallflucht, oder Trunkenheitsfahrt ermittelt. Wie verhalten Sie sich

richtig ?

Machen Sie erst einmal gegenüber der Polizei keinerlei Angaben. Sie belasten sich sonst nur selbst. Schweigen Sie und beauftragen Sie einen Anwalt mit Ihrer Verteidigung. Es ist Ihr gutes Recht zu schweigen. Auch hier wird der Anwalt zuerst die Strafakte bei der Staatsanwaltschaft anfordern. Eine Einlassung zu der Verkehrsstraftat sollte stets durch den Anwalt und erst nach Akteneinsicht erfolgen.

Geschwindigkeitsmessung

Mögliche Fehler, die zu Messfehlern führen können: Vorgeschriebene Fotolinie fehlt, die die Zuordnung erleichtern soll . Mindestabstand zwischen Blitzer und dem Verkehrsschild nicht eingehalten . Das Eichdatum des Blitzers war zum Zeitpunkt der Geschwindigkeitsmessung abgelaufen. Dabei ist darauf zu achten, dass durch eine etwaige Reparatur die Eichung erlischt und erneuert werden muss. Aktuellen Software nicht installiert. Der Blitzer war nicht korrekt montiert. Wenn das Messgerät nicht im richtigen Winkel und Abstand zur Fahrbahn aufgestellt wird, können beim Blitzer Messfehler auftreten.
Die MPU Bevor Sie einen Antrag auf Neuerteilung bzw. Wiedererteilung Ihrer Fahrerlaubnis einreichen, sollten Sie die Frage klären, ob Sie Drogen-oder Alkoholscreenings im Vorfeld der MPU durchführen müssen. Sonst kann es passieren, dass das Gutachten negativ ausfällt, weil Sie nicht über einen ausreichend langen Zeitraum belegen können, dass Sie auf Drogen bzw. Alkohol verzichtet haben. Screenings Wenn Sie wegen Drogenkonsum zur MPU müssen, benötigen Sie immer mindestens 6 Monate Screenings. Bei Alkoholfragestellungen ist es anders. Unterhalb von 2 Promille werden meist keine Screenings benötigt, sofern Sie nur einmal mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen sind. Je häufige Sie aufgefallen sind und je höher die Promillezahl ist, desto wahrscheinlicher ist es dass Sie später in der MPU belegen müssen , dass Sie auf Alkohol verzichten und dies mit Screenings nachweisen müssen. Warten Sie bis Sie eine MPU machen In der Regel sollten zumindest sechs Monate vergangen sein. Selbst wenn Sie keine Screenings durchführen müssen, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Verhalten auf der Straße bzw. im Umgang mit Alkohol / Drogen verändert haben und diese Veränderungen über mehrere Monate aufrechterhalten haben. Längere Wartezeiten nur, wenn Sie z.B. über 12 Monate Screenings durchführen müssen. Entscheidend ist, wie gut Sie Ihre Vergangenheit aufgearbeitet haben und welche Veränderungen Sie durchgeführt haben.
Führerschein nach Entziehung Nach der Entziehung der Fahrerlaubnis startet die Verjährungsfrist frühestens zu dem Zeitpunkt, zu dem eine Neuerteilung möglich wäre und spätestens fünf Jahre, nachdem die Entscheidung des Gerichts rechtskräftig geworden ist. Aus diesem Grund müssen Sie maximal 15 Jahre warten, um Ihren Führerschein ohne MPU zurückzubekommen. Geregelt sind die Tilgungsfristen in § 29 StVG. Hier finden sich in Absatz (1) Fristen von zwei Jahren und sechs Monaten bis hin zu zehn Jahren. In Absatz (5) allerdings wird darauf hingewiesen, dass diese Frist erst dann beginnt, wenn eine Fahrerlaubnis neu ausgestellt wurde oder spätestens fünf Jahre nach dem Entzug / Verzicht. Das bedeutet: Wer nach einem Entzug der Fahrerlaubnis gar keine MPU macht und somit auch keinen Führerschein erhält, der kann erst 15 Jahre später , wenn alle Einträge aus der Akte verschwunden sind, den Führerschein wieder beantragen. Allerdings müssen Sie dann damit rechnen, dass sie die Führerscheinprüfung erneut ablegen müssen.

Akteneinsicht

Für die Verteidigung in Ordnungswidrigkeitsverfahren ist es erforderlich die Bußgeldakte einzusehen. Hierzu wird die Akte von der Zentralen Bußgeldstelle zur Akteneinsicht angefordert. Dieses Akteneinsichtsrecht wird jedoch nur dem Rechtsanwalt des Betroffenen gewährt. Durch die Einsicht der Akte kann der Anwalt feststellen welche Beweise die Verkehrsordnungswidrigkeitsbehörde zu Lasten des Mandanten hat.

VERKEHRSSTRAFRECHT

Bußgeldbescheid überprüfen!

Nach dem Erhalt eines Bußgeldbescheides ist schnelles Handeln meist erforderlich. Ist der Bußgeldbescheid fehlerhaft ? Sollte Einspruch dagegen eingelegt werden? Wir überprüfen den Bußgeldbescheid und nehnen sofort Kontakt mit der Bußgeldstelle auf. Wir fordern die Bußgeldakte zur Einsicht an. Geschwindigkeitsmessungen / Abstandsmessungen werden so fehlerfrei überprüft. Unser weiteres Vorgehen wird auch immer mit Ihnen vorab abgesprochen. Bei Einspruch gegen den Bußgeldbescheid vertreten wir Sie vor dem Verkehrsgericht.

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid

Möchten Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen, sollten Sie sich dafür nicht zu viel Zeit lassen. Ihr Einspruch muss zwei Wochen, nachdem Sie den Bußgeldbescheid erhalten haben, bei der zuständigen Behörde eingelegt worden sein. Der Einspruch kann auch vorab zur Fristwahrung eingelegt werden. Dann haben Sie Zeit den Bescheid auf Fehler zu überprüfen. Eine Rüclnahme des Einspruchs ist dann immer noch möglich.

Rotlichtverstoß

Beim einfachen Rotlichtverstoß wird die Ampel überfahren und es war dabei weniger als eine Sekunde Rot. Die Folge: 90 Euro Bußgeld und ein Punkt im Verkehrseignungsregister. Werden zusätzlich andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, oder andere Autos oder Gegenstände beschädigt, werden zwei Punkte fällig, das Bußgeld erhöht sich dann bis zu 200 Euro und einen Monat Fahrverbot. War die Ampel länger als eine Sekunde Rot, spricht man von einem qualifizierten Rotlichtverstoß: 200 Euro und zwei Punkte. Hinzu kommt ein Monat Fahrverbot. Bei Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer oder Beschädigungen steigt die Höhe des Bußgeldes auf bis zu 320 Euro.

Fahrverbot

Ein Fahrverbot kann bei einer Ordnungswidrigkeit oder Straftat angeordnet werden. Auch Punkte können mit einem Fahrverbot einhergehen. Ein Fahrverbot wird für einen Monat bzw. zwei oder drei Monate verhängt. Betroffene erhalten ihren Führerschein am Ende der Frist automatisch zurück und dürfen wieder fahren. Ihnen wird ein Zeitraum von 4 Monaten gewährt, während derer Sie das Fahrverbot über 1 Monat antreten müssen.
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BUßGELDBESCHEID Ist der Bußgeldbescheid unbegründet? Bei vorhandener Rechtsschutzversicherung werden die Kosten des Anwalts übernommen. Der Anwalt kann beurteilen, ob sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnt. Er alleine kann die richtigen Schritte für Sie einleiten und zu Ihrem Nutzen sein Fachwissen einsetzen.
ABSTANDMESSUNG Grundsätzlich gilt laut § 4 Abs. 1 StVO, dass der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug so groß sein muss, dass Sie hinter diesem halten können, auch wenn es zu einer plötzlichen starken Bremsung kommt. Die Faustformel lautet hierbei: Der richtige Abstand sollte mindestens dem halben Tachowert entsprechen

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sich richtig ?

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Bußgeldbescheid überprüfen!

Nach dem Erhalt eines Bußgeldbescheides ist schnelles Handeln meist erforderlich. Ist der Bußgeldbescheid fehlerhaft ? Sollte Einspruch dagegen eingelegt werden? Wir überprüfen den Bußgeldbescheid und nehnen sofort Kontakt mit der Bußgeldstelle auf. Wir fordern die Bußgeldakte zur Einsicht an. Geschwindigkeitsmessungen / Abstandsmessungen werden so fehlerfrei überprüft. Unser weiteres Vorgehen wird auch immer mit Ihnen vorab abgesprochen. Bei Einspruch gegen den Bußgeldbescheid vertreten wir Sie vor dem Verkehrsgericht.
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Einspruch gegen den

Bußgeldbescheid

Möchten Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen, sollten Sie sich dafür nicht zu viel Zeit lassen. Ihr Einspruch muss zwei Wochen, nachdem Sie den Bußgeldbescheid erhalten haben, bei der zuständigen Behörde eingelegt worden sein. Der Einspruch kann auch vorab zur Fristwahrung eingelegt werden. Dann haben Sie Zeit den Bescheid auf Fehler zu überprüfen. Eine Rüclnahme des Einspruchs ist dann immer noch möglich.

Ein Fahrverbot

bedeutet – im Gegensatz zum Entzug der

Fahrerlaubnis , eine zeitlich begrenzte Entziehung

des Führerscheins. Hier darf der Betroffene für eine

bestimmte Zeit kein Fahrzeug führen (max. 3

Monate). Der Führerschein muss für die Dauer des

Fahrverbots bei der Bußgeldstelle abgegeben

werden. Mit dem Ende des Fahrverbots erhält der

Betroffene seinen Führerschein wieder zurück.

Sind Sie auf den Führerschein beruflich angewiesen ,

dann hat das Fahrverbot für Sie meist

schwerwiegende Konsequenzen. Schwerwiegende

Konsequenzen bestehen jedoch noch nicht für

denjenigen, der sein Auto lediglich benötigt, um zur

Arbeitsstelle zu gelangen, sofern öffentliche

Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.

Nur wenn existentielle Nöte die Folge des

Fahrverbots werden, beispielsweise bei einem

Berufskraftfahrer, bei denen das Bestehen der

Fahrerlaubnis Grundlage für seine berufliche

Tätigkeit ist, ist von einem Härtefall auszugehen.

Es sind jedoch auch andere Fälle denkbar, bei

welchen ein Fahrverbot einen Härtefall darstellt.

Hier kann der Anwalt mit an der Rechtsprechung

orientierten Argumentation ein Regelfahrverbot

verhindern wobei an deren Stelle dann eine

Erhöhung des Bußgeldes tritt. Wir prüfen, ob die

Voraussetzungen bei Ihnen vorliegen. Senden Sie uns

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Rotlichtverstoß

Beim einfachen Rotlichtverstoß wird die Ampel überfahren und es war dabei weniger als eine Sekunde Rot. Die Folge: 90 Euro Bußgeld und ein Punkt im Verkehrseignungsregister. Werden zusätzlich andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, oder andere Autos oder Gegenstände beschädigt, werden zwei Punkte fällig, das Bußgeld erhöht sich dann bis zu 200 Euro und einen Monat Fahrverbot. War die Ampel länger als eine Sekunde Rot, spricht man von einem qualifizierten Rotlichtverstoß: 200 Euro und zwei Punkte. Hinzu kommt ein Monat Fahrverbot. Bei Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer oder Beschädigungen steigt die Höhe des Bußgeldes auf bis zu 320 Euro.
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