Ein Fahrverbot

bedeutet – im Gegensatz zum Entzug der Fahrerlaubnis , eine zeitlich begrenzte

Entziehung des Führerscheins. Hier darf der Betroffene für eine bestimmte Zeit kein

Fahrzeug führen (max. 3 Monate). Der Führerschein muss für die Dauer des

Fahrverbots bei der Bußgeldstelle abgegeben werden. Mit dem Ende des Fahrverbots

erhält der Betroffene seinen Führerschein wieder zurück.

Sind Sie auf den Führerschein beruflich angewiesen , dann hat das Fahrverbot für Sie

meist schwerwiegende Konsequenzen. Schwerwiegende Konsequenzen bestehen

jedoch noch nicht für denjenigen, der sein Auto lediglich benötigt, um zur

Arbeitsstelle zu gelangen, sofern öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.

Nur wenn existentielle Nöte die Folge des Fahrverbots werden, beispielsweise bei

einem Berufskraftfahrer, bei denen das Bestehen der Fahrerlaubnis Grundlage für

seine berufliche Tätigkeit ist, ist von einem Härtefall auszugehen.

Es sind jedoch auch andere Fälle denkbar, bei welchen ein Fahrverbot einen Härtefall

darstellt. Hier kann der Anwalt mit an der Rechtsprechung orientierten

Argumentation ein Regelfahrverbot verhindern wobei an deren Stelle dann eine

Erhöhung des Bußgeldes tritt. Wir prüfen, ob die Voraussetzungen bei Ihnen

vorliegen.

Wie verhalten Sie sich richtig ?

Machen Sie erst einmal gegenüber der Polizei keinerlei Angaben. Sie belasten sich sonst nur selbst. Schweigen Sie und beauftragen Sie einen Anwalt mit Ihrer Verteidigung. Es ist Ihr gutes Recht zu schweigen !!! Auch hier wird der Anwalt zuerst die Strafakte bei der Staatsanwaltschaft anfordern. Eine Einlassung zu der Verkehrsstraftat sollte stets durch den Anwalt und erst nach Akteneinsicht erfolgen.

GESCHWINDIGKEITSMESSUNG

Mögliche Fehler, die zu Messfehlern führen können: Vorgeschriebene Fotolinie fehlt, die die Zuordnung erleichtern soll . Mindestabstand zwischen Blitzer und dem Verkehrsschild nicht eingehalten . Das Eichdatum des Blitzers war zum Zeitpunkt der Geschwindigkeitsmessung abgelaufen. Dabei ist darauf zu achten, dass durch eine etwaige Reparatur die Eichung erlischt und erneuert werden muss. Aktuellen Software nicht installiert. Der Blitzer war nicht korrekt montiert. Wenn das Messgerät nicht im richtigen Winkel und Abstand zur Fahrbahn aufgestellt wird, können beim Blitzer Messfehler auftreten.
Die MPU Bevor Sie einen Antrag auf Neuerteilung bzw. Wiedererteilung Ihrer Fahrerlaubnis einreichen, sollten Sie die Frage klären, ob Sie Drogen-oder Alkoholscreenings im Vorfeld der MPU durchführen müssen. Sonst kann es passieren, dass das Gutachten negativ ausfällt, weil Sie nicht über einen ausreichend langen Zeitraum belegen können, dass Sie auf Drogen bzw. Alkohol verzichtet haben. Drogen Screenings Wenn Sie wegen Drogenkonsum zur MPU müssen, benötigen Sie immer mindestens 6 Monate Screenings. Bei Alkoholfragestellungen ist es anders. Unterhalb von 2 Promille werden meist keine Screenings benötigt, sofern Sie nur einmal mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen sind. Je häufige Sie aufgefallen sind und je höher die Promillezahl ist, desto wahrscheinlicher ist es dass Sie später in der MPU belegen müssen , dass Sie auf Alkohol verzichten und dies mit Screenings nachweisen müssen.
Führerschein nach Entziehung Nach der Entziehung der Fahrerlaubnis startet die Verjährungsfrist frühestens zu dem Zeitpunkt, zu dem eine Neuerteilung möglich wäre und spätestens fünf Jahre, nachdem die Entscheidung des Gerichts rechtskräftig geworden ist. Aus diesem Grund müssen Sie maximal 15 Jahre warten, um Ihren Führerschein ohne MPU zurückzubekommen. Geregelt sind die Tilgungsfristen in § 29 StVG. Hier finden sich in Absatz (1) Fristen von zwei Jahren und sechs Monaten bis hin zu zehn Jahren. In Absatz (5) allerdings wird darauf hingewiesen, dass diese Frist erst dann beginnt, wenn eine Fahrerlaubnis neu ausgestellt wurde oder spätestens fünf Jahre nach dem Entzug / Verzicht. Das bedeutet: Wer nach einem Entzug der Fahrerlaubnis gar keine MPU macht und somit auch keinen Führerschein erhält, der kann erst 15 Jahre später , wenn alle Einträge aus der Akte verschwunden sind, den Führerschein wieder beantragen. Allerdings müssen Sie dann damit rechnen, dass sie die Führerscheinprüfung erneut ablegen müssen.

Akteneinsicht in Bußgeldakte

Für die Verteidigung in Ordnungswidrigkeitsverfahren ist es erforderlich die Bußgeldakte einzusehen. Hierzu wird die Akte zur Akteneinsicht angefordert. Dieses Akteneinsichtsrecht wird jedoch nur dem Rechtsanwalt des Betroffenen gewährt. Durch die Einsicht der Akte kann der Anwalt feststellen ob die Verteidigung Aussicht auf Erfolg verspricht !

Bußgeldbescheid überprüfen!

Nach dem Erhalt eines Bußgeldbescheides ist schnelles Handeln meist erforderlich. Ist der Bußgeldbescheid fehlerhaft ? Sollte Einspruch dagegen eingelegt werden? Wir überprüfen den Bußgeldbescheid und nehnen sofort Kontakt mit der Bußgeldstelle auf. Wir fordern die Bußgeldakte zur Einsicht an. Geschwindigkeitsmessungen / Abstandsmessungen werden so fehlerfrei überprüft. Unser weiteres Vorgehen wird auch immer mit Ihnen vorab abgesprochen. Bei Einspruch gegen den Bußgeldbescheid vertreten wir Sie vor dem Verkehrsgericht.

Einspruch

Möchten Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen, sollten Sie sich dafür nicht zu viel Zeit lassen. Ihr Einspruch muss zwei Wochen, nachdem Sie den Bußgeldbescheid erhalten haben, bei der zuständigen Behörde eingelegt worden sein. Der Einspruch kann auch vorab zur Fristwahrung eingelegt werden. Dann haben Sie Zeit den Bescheid auf Fehler zu überprüfen. Eine Rüclnahme des Einspruchs ist dann immer noch möglich.

GESCHWINDIGKEIT

Innerorts drohen weiterhin ab 31 km/h ein Fahrverbot. Außerhalb erst ab 41 km/h zu schnell. Ein Fahrverbot wird in einigen Fällen in ein höheres Bußgeld umgewandelt. Hierbei kommt es immer auf den konkreten Einzelfall an. Wenn der Betroffene durch ein Fahrverbot seinen Arbeitsplatz oder die wirtschaftliche Existenz verlieren würde, wird dies als „unzumutbaren Härte“ gewertet. Ich helfe Ihnen ein Fahrverbot abzuwenden.

FAHRVERBOT

Ein Fahrverbot kann bei einer Ordnungswidrigkeit oder Straftat angeordnet werden. Auch Punkte können mit einem Fahrverbot einhergehen. Ein Fahrverbot wird für einen Monat bzw. zwei oder drei Monate verhängt. Betroffene erhalten ihren Führerschein am Ende der Frist automatisch zurück und dürfen wieder fahren. Ihnen wird ein Zeitraum von 4 Monaten gewährt, während derer Sie das Fahrverbot über 1 Monat antreten müssen.
Schwerpunkt Verkehrsordnungswidrigkeiten
AUGENBLICKSVERSAGEN Von einem Augenblicksversagen spricht man, wenn ein ansonsten konzentriert agierender Mensch für eine sehr kurze Zeitspanne die im Verkehr erforderliche Sorgfalt unwillentlich außer Acht lässt. Bei Augenblicksversagen ist eine Ahndung wegen grob pflichtwidrigen Verhaltens ausgeschlossen. Droht ein Fahrverbot, sollten Sie schnell einen Anwalt beauftragen !
BUßGELDBESCHEID Ist der Bußgeldbescheid unbegründet? Bei vorhandener Rechtsschutzversicherung werden die Kosten des Anwalts übernommen. Der Anwalt kann beurteilen, ob sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnt. Er alleine kann die richtigen Schritte für Sie einleiten und zu Ihrem Nutzen sein Fachwissen einsetzen.
ABSTANDMESSUNG Grundsätzlich gilt laut § 4 Abs. 1 StVO, dass der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug so groß sein muss, dass Sie hinter diesem halten können, auch wenn es zu einer plötzlichen starken Bremsung kommt. Die Faustformel lautet hierbei: Der richtige Abstand sollte mindestens dem halben Tachowert entsprechen

KONTAKT

66849 Landstuhl, Von Richthofenstr.6 06371-2503 kanzlei@anwaltkuhn.de https://www.anwaltkuhn-online.de Impressum Datenschutz

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Die Änderungsverordnung in Form einer Ersten Verordnung zur Änderung der Bußgeldkatalog- Verordnung (BKatV-Novelle) trat am 9. November 2021 in Kraft.

Einspruch

Möchten Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen, sollten Sie sich dafür nicht zu viel Zeit lassen. Ihr Einspruch muss zwei Wochen, nachdem Sie den Bußgeldbescheid erhalten haben, bei der zuständigen Behörde eingelegt worden sein. Der Einspruch kann auch vorab zur Fristwahrung eingelegt werden. Dann haben Sie Zeit den Bescheid auf Fehler zu überprüfen. Eine Rüclnahme des Einspruchs ist dann immer noch möglich.
WEITERE RECHTSGEBIETE
Die MPU Bevor Sie einen Antrag auf Neuerteilung bzw. Wiedererteilung Ihrer Fahrerlaubnis einreichen, sollten Sie die Frage klären, ob Sie Drogen-oder Alkoholscreenings im Vorfeld der MPU durchführen müssen. Sonst kann es passieren, dass das Gutachten negativ ausfällt, weil Sie nicht über einen ausreichend langen Zeitraum belegen können, dass Sie auf Drogen bzw. Alkohol verzichtet haben. Drogen Screenings Wenn Sie wegen Drogenkonsum zur MPU müssen, benötigen Sie immer mindestens 6 Monate Screenings. Bei Alkoholfragestellungen ist es anders. Unterhalb von 2 Promille werden meist keine Screenings benötigt, sofern Sie nur einmal mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen sind. Je häufige Sie aufgefallen sind und je höher die Promillezahl ist, desto wahrscheinlicher ist es dass Sie später in der MPU belegen müssen , dass Sie auf Alkohol verzichten und dies mit Screenings nachweisen müssen.

Wie verhalten Sie sich richtig ?

Machen Sie erst einmal gegenüber der Polizei keinerlei Angaben. Sie belasten sich sonst nur selbst. Schweigen Sie und beauftragen Sie einen Anwalt mit Ihrer Verteidigung. Es ist Ihr gutes Recht zu schweigen !!! Auch hier wird der Anwalt zuerst die Strafakte bei der Staatsanwaltschaft anfordern. Eine Einlassung zu der Verkehrsstraftat sollte stets durch den Anwalt und erst nach Akteneinsicht erfolgen.

Bußgeldbescheid überprüfen!

Nach dem Erhalt eines Bußgeldbescheides ist schnelles Handeln meist erforderlich. Ist der Bußgeldbescheid fehlerhaft ? Sollte Einspruch dagegen eingelegt werden? Wir überprüfen den Bußgeldbescheid und nehnen sofort Kontakt mit der Bußgeldstelle auf. Wir fordern die Bußgeldakte zur Einsicht an. Geschwindigkeitsmessungen / Abstandsmessungen werden so fehlerfrei überprüft. Unser weiteres Vorgehen wird auch immer mit Ihnen vorab abgesprochen. Bei Einspruch gegen den Bußgeldbescheid vertreten wir Sie vor dem Verkehrsgericht.
Führerschein nach Entziehung Nach der Entziehung der Fahrerlaubnis startet die Verjährungsfrist frühestens zu dem Zeitpunkt, zu dem eine Neuerteilung möglich wäre und spätestens fünf Jahre, nachdem die Entscheidung des Gerichts rechtskräftig geworden ist. Aus diesem Grund müssen Sie maximal 15 Jahre warten, um Ihren Führerschein ohne MPU zurückzubekommen. Geregelt sind die Tilgungsfristen in § 29 StVG. Hier finden sich in Absatz (1) Fristen von zwei Jahren und sechs Monaten bis hin zu zehn Jahren. In Absatz (5) allerdings wird darauf hingewiesen, dass diese Frist erst dann beginnt, wenn eine Fahrerlaubnis neu ausgestellt wurde oder spätestens fünf Jahre nach dem Entzug / Verzicht. Das bedeutet: Wer nach einem Entzug der Fahrerlaubnis gar keine MPU macht und somit auch keinen Führerschein erhält, der kann erst 15 Jahre später , wenn alle Einträge aus der Akte verschwunden sind, den Führerschein wieder beantragen. Allerdings müssen Sie dann damit rechnen, dass sie die Führerscheinprüfung erneut ablegen müssen.

FAHRVERBOT

Ein Fahrverbot kann bei einer Ordnungswidrigkeit oder Straftat angeordnet werden. Auch Punkte können mit einem Fahrverbot einhergehen. Ein Fahrverbot wird für einen Monat bzw. zwei oder drei Monate verhängt. Betroffene erhalten ihren Führerschein am Ende der Frist automatisch zurück und dürfen wieder fahren. Ihnen wird ein Zeitraum von 4 Monaten gewährt, während derer Sie das Fahrverbot über 1 Monat antreten müssen.
Schwerpunkt  Verkehrsordnungswidrigkeiten
AUGENBLICKSVERSAGEN Von einem Augenblicksversagen spricht man, wenn ein ansonsten konzentriert agierender Mensch für eine sehr kurze Zeitspanne die im Verkehr erforderliche Sorgfalt unwillentlich außer Acht lässt. Bei Augenblicksversagen ist eine Ahndung wegen grob pflichtwidrigen Verhaltens ausgeschlossen. Droht ein Fahrverbot, sollten Sie schnell einen Anwalt beauftragen !
BUßGELDBESCHEID Ist der Bußgeldbescheid unbegründet? Bei vorhandener Rechtsschutzversicherung werden die Kosten des Anwalts übernommen. Der Anwalt kann beurteilen, ob sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnt. Er alleine kann die richtigen Schritte für Sie einleiten und zu Ihrem Nutzen sein Fachwissen einsetzen.
ABSTANDMESSUNG Grundsätzlich gilt laut § 4 Abs. 1 StVO, dass der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug so groß sein muss, dass Sie hinter diesem halten können, auch wenn es zu einer plötzlichen starken Bremsung kommt. Die Faustformel lautet hierbei: Der richtige Abstand sollte mindestens dem halben Tachowert entsprechen

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Ein Fahrverbot

bedeutet – im Gegensatz zum Entzug der

Fahrerlaubnis , eine zeitlich begrenzte

Entziehung des Führerscheins. Hier darf der

Betroffene für eine bestimmte Zeit kein

Fahrzeug führen (max. 3 Monate). Der

Führerschein muss für die Dauer des

Fahrverbots bei der Bußgeldstelle

abgegeben werden. Mit dem Ende des

Fahrverbots erhält der Betroffene seinen

Führerschein wieder zurück.

Sind Sie auf den Führerschein beruflich

angewiesen , dann hat das Fahrverbot für

Sie meist schwerwiegende Konsequenzen.

Schwerwiegende Konsequenzen bestehen

jedoch noch nicht für denjenigen, der sein

Auto lediglich benötigt, um zur Arbeitsstelle

zu gelangen, sofern öffentliche

Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.

Nur wenn existentielle Nöte die Folge des

Fahrverbots werden, beispielsweise bei

einem Berufskraftfahrer, bei denen das

Bestehen der Fahrerlaubnis Grundlage für

seine berufliche Tätigkeit ist, ist von einem

Härtefall auszugehen.

Es sind jedoch auch andere Fälle denkbar,

bei welchen ein Fahrverbot einen Härtefall

darstellt. Hier kann der Anwalt mit an der

Rechtsprechung orientierten

Argumentation ein Regelfahrverbot

verhindern wobei an deren Stelle dann eine

Erhöhung des Bußgeldes tritt. Wir prüfen,

ob die Voraussetzungen bei Ihnen vorliegen.

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Innerorts drohen weiterhin ab 31 km/h ein Fahrverbot. Außerhalb erst ab 41 km/h zu schnell. Ein Fahrverbot wird in einigen Fällen in ein höheres Bußgeld umgewandelt. Hierbei kommt es immer auf den konkreten Einzelfall an. Wenn der Betroffene durch ein Fahrverbot seinen Arbeitsplatz oder die wirtschaftliche Existenz verlieren würde, wird dies als „unzumutbaren Härte“ gewertet. Ich helfe Ihnen ein Fahrverbot abzuwenden.
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